Obdachlose, professionelle Musiker, Methadonabhängige, Studenten, ehemalige Gefängnisinsassen und Lebenskünstler, alle genießen das Gefühl Teil von etwas zu sein. Im Herzen von Berlins berüchtigtem Drogenkiez am Kottbusser Tor hat „Hope Kreuzberg“ eine sichere Oase geschaffen. Es ist eine kleine Gemeinschaft entstanden, eine Familie, die nationale und religiöse Kluften überbrückt und verfeindete Gruppen einmal in der Woche zusammenkommen lässt: Iraner und Iraker, Koreaner, Holländer, Engländer und Deutsche, Katholiken und Protestanten. Ein Ort an dem man sich über seine Sorgen und Freuden austauschen kann, an dem man von Veränderung hört und von (einer lebendigen) Hoffnung. Man trifft sich im Café Sehnsucht, das von Teen Challenge, einem Arbeitszweig der Berliner Help Stiftung, betrieben wird. Die Mitarbeiter von „Hope Kreuzberg“ sind mit Begeisterung bei der Sache, sie kümmern sich um jeden einzelnen und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung - man ist eben einfach füreinander da. So bauen sie Brücken zwischen den unterschiedlichen Menschen, die die wöchentlichen Treffen besuchen.

Immer wieder mal gibt es das ein und andere Highlight wie z.B. eine großangelegte Osterveranstaltung oder drei Tage lang 'Happy Christmas' in den Räumen vom Café Sehnsucht.

Und noch etwas, dass den "Brückenbauern" am Herzen liegt: regelmäßig ist jemand von ihnen auf den Straßen Kreuzbergs unterwegs um neue Kontakte zu knüpfen oder 'alte Bekannte' aufzusuchen. So kommt man ins Gespräch, geht auf einen Kaffee, hört auf die Nöte, die Sorgen, eben auf alles das, was das Gegenüber beschäftigt. Dadurch sind schon wunderbare Freundschaften entstanden und so manche Not wurde gelindert durch den seelischen Beistand und durch materielle Hilfe.

Die Brückenbauer von Kreuzberg

Jesus-Zeit im Café Sehnsucht

Martin und Gila während "Happy Easter"

Thilo und Jörg, zwei Musiker Freunde