Natascha mit Kristijan, Micha und Dario

Leben im Niemandsland

Im Herbst 2011 machte sich eine kleine Gruppe beherzter Ehrenamtlicher auf nach Sitnice, einem der vielen Roma-Dörfer Kroatiens, weil sie von der großen Not, die dort herrscht, gehört hatten. In diesen sogenannten Dörfern leben die Menschen ganz isoliert und in der Regel unter entsetzlichen Bedingungen - ohne Zukunftsperspektive, die meisten abgerutscht in Alkoholismus und Kriminalität. 

Und tatsächlich, es fehlte einfach an allem: vom Essen über die Kleidung bis hin zu bewohnbaren Häusern mit Elektrizität und Wasser.

Angetrieben von dem Eifer, den Menschen zu helfen, marschierte die kleine Gruppe los. So dauerte es nicht lange, bis die ersten Kontakte entstanden, Essen und Kleidung verteilt wurden  und sich sogar ein Raum fand, den man als Treffpunkt nutzen konnte, um zum Beispiel zum gemeinsamen Gottesdienst zusammen zu kommen.

Mittlerweile hat sich der Dienst unter den Roma ausgeweitet auf mehrere Dörfer nahe der slowenischen Grenze. Viele der dort lebenden Bewohner versorgt das Team von Hope Kroatien nicht nur mit dem, was für das tägliche Leben benötigt wird, die Menschen werden ebenfalls in vielen Belangen des Alltags unterstützt. 

Mehr als  fünfzehn Kinder aus Sitnice wurden von Mitarbeitern in Zagreb aufgenommen, um ihnen  Schulbesuch und  Ausbildung zu ermöglichen.

In Sitnice

Der Anfang

Katarina, verantwortlich für Hope Kroatien

Das Team - Kroaten und Roma gemeinsam unterwegs

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