"Du kannst nicht alle Not der Welt lindern,

aber du kannst einem Menschen Hoffnung geben."

Albert Schweitzer

Hope Kreuzberg
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Das Team von Hope Kreuzberg ist jeden Tag vor Ort und begegnet den mannigfachen Nöten vieler Obdachlosen und Drogenabhängigen

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Hope Kreuzberg
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Das Team von Hope Kreuzberg ist jeden Tag vor Ort und begegnet den mannigfachen Nöten vieler Obdachlosen und Drogenabhängigen

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Das Team von 'Hope Kreuzberg' ist jeden Tag von morgens bis abends vor Ort, um sich um obdachlose und drogenabhängige Menschen zu kümmern. Sie teilen eine warme Mahlzeit aus, helfen mit Kleidung und haben stets ein offenes Ohr für die vielen Nöte, von denen die meisten betroffen sind.

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Road of HOPE

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HOPE Kroatien

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HOPE Kreuzberg

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HOPE Korea

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Nun liegt der dritte Hilfstransport in die Ukraine hinter uns. Dieses Mal hatten wir neben vielen unterschiedlichen Hilfsgütern auch 27.000 Bibeln im Gepäck. Den Anstoß dazu gab uns unser ukrainischer Freund Konstantin (Leiter von Hands of Mercy). Er hat es folgendermaßen formuliert:

 

„Eine Katastrophe hat unser Land getroffen. Viele sind obdachlos, arbeitslos, es gibt keine Verkehrsmittel für viele und viele haben Verwandte verloren. Zurzeit brauchen alle Ukrainer Hilfe, sowohl materielle als auch geistliche.“

 

Die 27.000 Bibeln konnten wir weitergeben und haben einmal mehr erlebt, dass das Wort Gottes geistlichen Hunger stillt. 

Wir sind auch sehr dankbar für die vertrauensvollen Beziehungen, die gerade entstehen. Mehrmals wurden wir eingeladen über unseren Glauben zu berichten und konnten so einander stärken und voneinander lernen. 

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Auf der Rückfahrt aus der Ukraine, gab es kurz vor Krakau eine Panne bei unserem roten Transporter. In der Werkstatt stellte sich heraus, dass die Reparatur zu teuer wäre, da der Wagen ein Totalschaden war. Als deklarierter Totalschaden war es aber nicht möglich, ihn mit dem ADAC nach Deutschland zu holen. Somit konnte der Wagen weder repariert noch nach Deutschland gebracht werden. Über Umwege und Beziehungen erfuhren wir von einer Reha-Einrichtung in der Ukraine, die dringend einen Transporter benötigte. Kurzum, der Transporter wurde von Mitgliedern einer christlichen Gemeinde in Krakau repariert und in der Reha-Einrichtung abgeliefert.

 

Eine verrückte Geschichte über einen ungeplanten Zwischenstopp, der ganz und gar die Handschrift Gottes trug.

Eine Mitarbeiterin von

Hope Kreuzberg berichtet:

Es scheint, als würde sich die Welt nur noch um Corona drehen. In den Medien gibt es kaum ein anderes Thema und unser öffentliches und soziales Leben ist plötzlich auf unsere Wohnung, den Supermarkt und eine andere Person außerhalb beschränkt. Ich mache mir Gedanken über abgesagte Treffen und checke jede freie Minute den Corona-Liveblog.

Wie gut, dass „das Helfen anderer“ unter die „triftigen Gründe“ fällt, für welche man die eigene Wohnung noch verlassen darf. Am ersten Tag nach der neuen Regelung sind wir uns als Hope Kreuzberg nicht sicher, was das für unseren Dienst an den Obdachlosen und Drogenabhängigen in Kreuzberg, bedeutet. Viele Tafeln und Notunterkünfte haben geschlossen und auch das Café Sehnsucht kann nicht wie gewohnt öffnen. Dass die Obdachlosen trotzdem Hunger haben – nach Brot und nach Zuwendung – ist uns klar. So beschließen wir, unseren Einsatz auf der Straße nicht nur montags zu machen, sondern jeden Tag. Aber in etwas anderer Form. Statt nur heiße Getränke zu verteilen, gibt es auch Brötchen oder Eintopf, Süßigkeiten und Obst. Wir gehen nur noch in Zweier-Teams raus, mit Plastikhandschuhen und wahren die vorgeschriebenen 1,50m Abstand.

Am ersten Tag überkommt mich ein komisches Gefühl. Es sind nicht die leeren Straßen oder die vermehrten Polizeikontrollen, sondern das bedrückende Gefühl von Furcht, das in der Luft zu hängen scheint.

Später stehe ich mit der obdachlosen H. auf dem Kotti und höre mir ihre Not an. Als ich mich verabschieden will, stellt sie mir ihren Sohn D. vor, der gerade vom Arzt kommt. „Ist alles okay bei dir?“, frage ich ihn. Er zuckt nur niedergeschlagen mit den Achseln. Noch vor einer Woche hätte ich daraufhin irgendetwas anderes gesagt, aber es ist nun mal Ende März 2020 und so rutscht es aus mir heraus: „Ist es wegen Corona?“ Er schaut mich fragend an, dann runzelt er die Stirn und schüttelt den Kopf. Dieses Mal sagt sein Blick eindeutig: Corona? Da habe ich ganz andere Probleme!

Für Leute wie D., dreht sich die Welt in ihren gewohnten Bahnen weiter. Ihre Probleme ändern sich nicht durch einen Virus und sie sind trotz Kontaktverbot auf die Hilfe anderer angewiesen.

Die Mutter H.  erzählt mir, dass sie gestern Geld abheben wollte, aber ihr Personalausweis ist abgelaufen und so bekam sie kein Geld. Der neue Personalausweis kostet aber zehn Euro, die H. nicht hat. Zusätzlich haben die Bürgerämter wegen Corona geschlossen. Damit sie trotzdem bei der Kunden-Notstelle einen Termin bekommt, muss sie diesen telefonisch beantragen. Doch ihre Sim-Karte ist ebenfalls leer.
Nach einem Besuch im Kiosk, der Installation einer neuen Sim-Karte, mehreren Telefonanrufen und der Übergabe von zehn Euro sitzen wir zu zweit auf einer Treppe und beten. Ich danke Gott für diese Frau und dafür, dass er sie auch weiterhin versorgen wird. Schließlich betet H.: „Danke Jesus! Und Danke euch! Da kann man echt wieder an einen Gott glauben.“ Amen.

Dankschreiben von 'Hands of Mercy'

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Jesus-Zeit im Café Sehnsucht

Thilo und Jörg, zwei Musiker Freunde

Happy Easter