| Überflutung und Erdrutsche in den Philippinen |

Überlebende vor den Überresten ihres Hauses. |
Surigao City, 5. Januar 2004:
Am 14 Dezember 2003 begann es auf der Insel Mindanao und der Insel Leyte für fast eine Woche lang sintflutartig zu regen. Dies führte zu verheerenden Überflutungen und Erdrutschen. Dabei kamen mehr als 100 Menschen ums Leben und mindestens 65 000 wurden obdachlos. |
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Christian bereitet Packete mit Medizin und Lebensmitteln vor.
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Durch die großzügige Unterstützung von philippinischen Spendern konnte ein Team von Light-In-Asia-Stiftung-Hope Packete mit Medizin, Kleidung und Reis an über 35 Familien in Surigao City verteilen.
Sie erzählten unseren Missionaren grausame Erlebnisse von Tod und Überleben. |

Ein zehnjähriger Junge überlebte diesen Erdrutsch.
Die fünfjährige Fatima wurde von einer Schlammlawine mitgerissen während sie sich an einem Ast einer Kokosnusspalme klammerte. Als man sie fand stand sie unter Schock und wollte den Ast nicht mehr los lassen; als wäre er das kostbarste was sie noch besaß.
Als uns die Menschen diese Geschichten erzählten, konnte man den Schmerz in ihren Augen sehen. Ein Ausdruck von Selbstvorwürfen nicht genug für den Schutz ihrer Liebsten getan zu haben während sie selbst am Leben geblieben sind. Man sah ihren Kampf damit fertig zu werden alleine weiterleben zu müssen. Wir sagten ihnen, daß wir nicht wüßten wie wir ihnen in ihrem Schmerz helfen könnten. Die Hilfe die wir ihnen bringen konnten ist nichts im Vergleich zum Verlust ihrer Familien. Wir wünschten uns so sehr, daß sie die Liebe Gottes erfahren könnten, der wirklich für sie sorgt. Jesus zeigte ihnen seine Liebe in all der Not indem er die Herzen von philippinischen Spendern und Helfern anrührte.
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Ein fürsorglicher Vater namens Dominator brachte gerade sein zweijähriges Kind für einen Mittagsschlaf zu Bett. Zur selben Zeit erledigte seine 22 Jahre alte Tochter den Abwasch und die anderen Kinder spielten draussen vor dem Haus. Mit lautem Donnern stürzte ohne Vorwarnung der gesamte Hang der schon seit Jahrhunderten unverändert war herab. Eine Schlammlawine mit rießigen Felsen und Bäumen begrub das Haus unter sich. Einen Tag später fand man den Vater Arm in Arm mit seinem Kind tod auf. Die Tochter Fee Ann lag erdrückt 100 m entfernt. Nur der zehnjährige Sohn der bis zur Brust im Schlamm steckte konnte noch rechtzeitig gerettet werden. |
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Fatima überlebte geschockt und verstört.
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Fatima's Mutter schaut auf den Graben wo einst ihr Haus stand.
Diese Erhahrungen erinnerte unsere Missionare Christian und Adela daran Gott für jeden neuen Tag dankbar zu sein. In der Zeit die uns bleibt unsere Familie und andere spürbar zu lieben und jeden Tag geistig darauf vorbereitet zu sein, daß es vielleicht unser letzter Tag sein könnte.
Auf dem Rückweg, während das Mietauto auf der tückischen Schotterpiste von Schlagloch zu Schlagloch fuhr und sich langsam vorkämpfte erinnerte sich Adela an dieses Lächeln, das Gefühl das noch in Ihr nachklang und das sie nicht so schnell vergessen wollte.
Dank der Unterstützer von Light-In-Asia-Stiftung hope konnten unsere Missionare die Herzen dieser in Not geratenen Menschen berühren. "Glaub mir, das ist ein Wunderbares Gefühl", sagte Adela.
Herzlichen Dank an alle Freunde und Unterstützer von Stiftung Hope!
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Eine Frau die ihren Sohn, ihre Schwiegertochter und ihr Enkelkind verlor sagte verwundert: "So, Jesus und Christen in Davao sorgen sich wirklich um uns und unsere Not?" Unsere Missionarin Adela antwortete: "Ja". Dann erhellte ein aufrichtiges Lächeln ihr verweintes Gesicht. Als ich sie in den Arm nahm wollte sie mich nicht mehr los lassen und sagte schlicht "Danke".
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Schotterstraße außerhalb von Surigao. |